Die hier gesammelten Texte, von 2002 bis heute, geben einen Einblick in Themen, in denen wir unsere Arbeit reflektiert und in Bezug zur Welt gesetzt haben.
Die Jahreszahlen machen den zeitlichen Rahmen (und Begrenzung) deutlich.

Abschiedsfest Marita Blauth

Abschied von der TuBF Leiterin Marita Blauth

2023

Im August dieses Jahres hat sich mit Marita Blauth nun das letzte Mitglied aus den Anfängen der TuBF in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1984 hat sie die Entwicklung der TuBF mit erfunden, gestaltet und in den letzten Jahren ihre Geschicke verantwortlich gelenkt.
Am 11. August haben langjährige enge Weggefährt:innen, Kolleg:innen und Freund:innen sie mit einer Abschiedsfeier gewürdigt und das, was war und das, was kommen wird, ausgiebig gefeiert.

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Kindeswohl hat Vorrang vor Umgangsrecht

2022

Seit vielen Jahren erleben wir, dass Gewalt in Familien bei der Frage des Sorge- und Umgangsrechtes nicht ausreichend bis gänzlich unberücksichtigt bleibt.
Aus diesem Grund melden wir uns mit einem Statement zu dem Thema zu Wort und unterstützen damit die bisherigen vielfältige Bemühungen von (feministischen) Akteur:innen zu dem Thema.
Das Statement wurde von 40 Personen bzw. Organisationen unterzeichnet und im Februar 2023 an Entscheidungsträger:innen in Verwaltung und Politik geschickt.

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Tischdekoration mit der Zahl 40

Jubiläums-Erzählcafé der TuBF 2022

2022

Vor 40 Jahren, im Sommer 1982, wurde ein Raum im Bonner Frauenmuseum für damals 100 DM monatlich angemietet und umgebaut – und ein Jahr später die Beratungsstelle TuBF eröffnet.

2022 ist also das Jahr des 40. Jubiläums.
Ein großes Jubiläum wollten wir in diesem Jahr nicht ausrichten, sondern im kleineren Kreis feiern.

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Meerblick

Warum wir eine themenoffene Frauen*beratungsstelle sind

2021

Viele Beratungsstellen haben sich spezialisiert auf Schwerpunkte, z.B. Erziehung, sexualisierte Gewalt, Schwangerschaft oder anderes. Die TuBF wird für ihre Sachkenntnis und Erfahrung zu den Themen geschlechtsspezifischer Gewalt vom Land NRW gefördert. Als Frauen*beratungsstelle bietet die TuBF jedoch für alle Themen, die ein Frauen* – Leben betreffen, Beratung und Therapie an. Warum?

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Schwarze Steine

Geschlechtsspezifische Gewalt gegenüber Frauen* (häusliche Gewalt)

2021

Menschen sind in bestimmten Situationen und Konstellationen gefährdet, Gewalt zu erleben. Menschen sind verletzbar.
Für Männer* ist die Straße der potentiell gefährlichere Ort, Frauen* sind eher im Nahraum der Wohnung und innerhalb von Beziehungen gefährdet. Vor allem Trennungen sind hier ein Risikofaktor.
Gewalt in Institutionen, geschlossenen Systemen und Kriegen hat noch einmal eine andere Dynamik.
Bei allem stellt sich die Frage, welche Gewaltformen werden als solche wahrgenommen, legitimiert, gefördert oder sanktioniert.

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