Gedenktage im Juni: Weltflüchtlingstag und Welttag zur Beseitigung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten

2026

Wir leben in einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte und Kriege global wieder an Dynamik und Intensität zunehmen. Für viele von uns ist es unvorstellbar, was diese Entwicklungen für die Leben der Menschen bedeuten, die täglich mit einem unfassbaren Ausmaß an Gewalt konfrontiert sind. Anlässlich der internationalen Gedenktage am 19. und 20. Juni möchten wir abermals auf zwei Vorkommnisse aufmerksam machen, die immer zu erwarten sind, wenn es zu bewaffneten Konflikten und Krieg kommt: Sexualisierte Gewalt und Flucht.

Als intersektional-feministisch ausgerichtete Beratungsstelle sehen wir es als unsere Aufgabe auf Gewalt und Gewaltfolgen in ihren verschiedenen Formen und Ausprägungen aufmerksam zu machen. Hierzu gehören auch Gewalt und Gewaltfolgen, die Frauen und INTA+ im Kontext von Krieg und Flucht erleben. Nicht nur, weil auch in unserer Beratungsstelle betroffene Personen Unterstützung suchen. Sondern auch, weil unserer Meinung nach eine gesellschaftliche, mitfühlende Auseinandersetzung mit den Lebensrealitäten der Betroffenen unerlässlich für eine nachhaltige Verringerung und Beseitigung dieser Formen von Gewalt ist. In diesem Sinne möchten wir, zum 19. und 20. Juni, auf zwei unserer älteren Textbeiträge aufmerksam machen.

In unserem Textbeitrag aus dem Jahre 2024 zum Welttag zur Beseitigung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten am 19. Juni beschäftigten wir uns mit den Lebensrealitäten von Betroffenen. Hier geht es zum Beitrag:


In unserem Textbeitrag aus dem Jahre 2025 zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni riefen wir zu Solidarität mit Menschen mit Fluchtgeschichte auf und vermittelten Ressourcen für Geflüchtete in Bonn. Hier geht es zum Beitrag:


Bildquelle: Foto von ev auf Unsplash