Lichtpunkt

Bewegungen zwischen Minderheit und Mehrheit

2002

Jubiläumsrede: Was sind Bewegungen im Zeichen einer globalisierten Welt? Je nach Kontext gehören wir einer herrschenden Mehrheit, einer diskriminierten Minderheit, einer privilegierten Minderheit oder einer machtlosen Mehrheit an. Zugehörigkeiten und Bündnisse müssen reflektiert und bewusst hergestellt oder auch abgelehnt werden.

Während Sie mich hier sehen, bewege ich mich. Zwischen vertrauten und fremden
Gesichtern. Zwischen freundlichen und aufgeregten inneren Stimmen. Ich finde es
bewegend, hier zu stehen.

Guten Tag und herzlich willkommen!

Ich freue mich sehr, daß Sie alle da sind. Mit meinen Kolleginnen zusammen bin ich
voller Stolz, mit Ihnen unser Jubiläum zu begehen. Ich möchte mich herzlich bedanken,
für die Worte meiner Vorrednerinnen (Frau Dr. Heckes, Frau Ingenkamp) und Sie nun
einladen, einige Schritte mit mir zu gehen zwischen Damals und Morgen.

Wie war das, vor 20 Jahren, als die TuBF entstand?

Wie ein Schiff, getragen auf den Wellen der Frauenbewegung, bewegte sich die TuBF
in die Welt. Die Kraft der Bewegung entstand daraus, persönliche Erfahrungen von
Frauen in einen politischen Zusammenhang zu bringen. Weiblicher Lebensalltag wurde
aus der Isolation und Abwertung hervorgeholt und damit veränderbar gemacht.
Mit Marie Langer, einer in Wien geborenen Psychoanalytikerin und Ärztin, waren wir der
Meinung, »daß gesellschaftliche Veränderungen politisch, nicht therapeutisch erstritten
werden müßten, – aber daß dies nicht gelänge, wenn die Bedürfnisse der Menschen
und das lebensgeschichtlich erfahrene Leid, das sie prägt, unbeachtet bliebe.«
So waren es Empörung über Gewalt und Diskriminierung, Widerstandsgeist, utopische
Zukunftsvisionen und die Lust auf selbstbestimmte Arbeit, die Frauen das Frauenprojekt
TuBF gründen ließen.

Die TuBF fand damals in der Kölner Beratungsstelle »Frauen lernen leben« (FrauenLeben)
eine Mentorin und schuf in Bonn einen Ort für Frauen. Jenseits von stigmatisierenden
Krankheitsdefinitionen fanden Frauen in sozialen oder seelischen Krisen hier einen
angemessenen und respektvollen Rahmen vor. Lesbische Lebensweisen oder Orientierungsprozesse
in Fragen weiblicher Identitäten wurden nicht pathologisiert, sondern
unterstützt. In der sich langsam entwickelnden psychotherapeutischen Arbeit, konnten
Frauen mit einer expliziten und grundsätzlichen Akzeptanz und Wertschätzung rechnen.
Die Förderung von weiblicher Eigenmacht in Selbsthilfe- und Selbsterfahrungsgruppen
war ebensolches Anliegen wie individuelle psychotherapeutische Unterstützung
in Lebenskrisen.

Der Kurs des Schiffes TuBF wurde auf dem wöchentlichen Plenum bestimmt. Die Stimmung
in diesem Plenum war unvergleichlich. Sie war gleichzeitig gemütlich (über die Hälfte der Frauen stricken z.B.) und extrem anspruchsvoll.

Stellen sie sich ca. 10 (in Spitzenzeiten 20) Frauen vor, die folgendes für sich reklamierten:
Sie wollen das lernen, was sie noch nicht können – denn alle sollten irgendwann alles können, Sie wollen präsent sein mit allen Widersprüchen. Und derer gab es viele: es gab die Widersprüche zwischen Kollektivität und Individualität, zwischen Lesben und Heteras, zwischen Selbsthilfe und Professionalität, zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit.

Was wollen sie noch? Sie wollen authentisch sein im privaten und politischen – denn: das private war politisch – und das war ein sehr hoher Anspruch an persönliche und politische Auseinandersetzungsfähigkeit.

In der TuBF zu arbeiten bedeutete also, ungeahnte Fähigkeiten zu entfalten und bei
allen Konflikten einen achtsamen Umgang miteinander zu wahren.. Nachdem sich die Frauenbewegung aus den Straßen und öffentlichen Räumen in diverse Arbeitsprojekte kanalisiert hatte, mußte das Team der TuBF entscheiden: Ist die TuBF ein Schiff, auf das wir aufspringen, eine Weile mitreisen, indem wir uns mitreißen lassen von der Inspiration und Power des Kollektivs, oder – sind wir die TuBF.

Es war vor ca. 8 Jahren. In einem intensiven Entwicklungs- und Auseinandersetzungsprozess, hatten wir uns entschieden. – Wir sind nun diejenigen geworden, die sich bewegen, die die TuBF bewegen – und die manchmal die Welt bewegen möchten.

Was veränderte sich?

  • Die individuellen Verantwortungen für das Projekt sind gestiegen.
  • Unsere Sorge füreinander ist gewachsen.
  • Das Team hat sich verkleinert. Jede muß nicht mehr alles können – eine unendliche Erleichterung.
  • Wir wollen aber weiter optimale Bedingungen für jede einzelne Frau im Team schaffen.

Individuelle Potentiale, also das, was jede einzelne Frau kann und will, soll unterstützt und gefördert werden. Das erscheint uns die beste Voraussetzung dafür, daß das gesamte Projekt in seiner Arbeit wirklich aus der Fülle schöpfen kann – eine große und ziemlich schöne Herausforderung.

Das Projekt Frauenberatungsstelle wird getragen von Mitarbeiterinnen, die sich in positive Konkurrenz begeben, und die sich mit ihrer Kompetenz füreinander sichtbar machen.

Im Kontakt zu sein, sich in den Dialog zu begeben, sind Grundpfeiler sowohl für die Zusammenarbeit im Team, als auch für die therapeutische Arbeit. Klare Strukturen, Vielfalt, Professionalität und Arbeitszufriedenheit sind unsere Qualitätsmerkmale.

Ebenso wie eine immer wieder neu vorgenommene Zielbestimmung dessen, was wir als Projekt eigentlich wollen, Welchen Auftrag wir in den gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Strukturen erfüllen wollen.

Dieses feministische Profil wurde ausgebildet und geschärft an der Intensität und Unterschiedlichkeit
der Arbeit und an der Streitbereitschaft der Frauen, die in den letzten 20 Jahren das Team der TuBF und die Projektelandschaft von Frauen in Bonn bereichert haben.

Das Projekt Frauenberatungsstelle wird gleichermaßen getragen von den Frauen, die die TuBF als Klientinnen, Gruppenteilnehmerinnen, Rat- oder Informationsuchende in Anspruch nehmen.
Frauen, die bereit sind, sich auf einen Prozess der Spurensuche und Veränderung einzulassen.
Frauen, die bereit sind, bei aller Not auch die innere Vielfalt, Kreativität und Kraft zu entdecken, die zum Überleben und Leben nötig sind.

Es ist uns eine Ehre, an dieser Stelle allen Frauen zu danken, die uns als Therapeutinnen und Beraterinnen teilhaben ließen an einer Fülle weiblicher Lebenserfahrung.

Nach 20 Jahren beziehen wir unsere Arbeit immer
noch auf Frauen, aber in veränderter Weise.
Warum?

Seit den letzten 10 Jahren findet ein Prozess der Sensibilisierung statt, der uns immer wieder auf folgendes aufmerksam macht: Die Bewegung, die uns hervorgebracht und unser Denken geprägt hat, muß sich auch ihrer ignoranten und ausgrenzenden Aspekte stellen. Die zweite westdeutsche Frauenbewegung hat nie alle Frauen vereint. Sie hat einer Gruppe von Frauen individuelle Freiheiten und gesellschaftliche Aufstiegsmöglichkeiten verschafft. Viele dieser Chancen bezogen sich auf eine gesellschaftliche Schicht von Frauen, die z.B. ein vergleichbarer Bildungstand verband. Frauen anderer Schichten, Hautfarben, Kulturen, Religionen oder sexueller Orientierungen waren nicht selbstverständlicher Teil des feministischen WIR. Auch alte Frauen, Frauen mit körperlichen Einschränkungen oder Frauen mit stattlicher Körperfülle, waren und sind nicht vor verletzenden Ausgrenzungen geschützt.

Je nach Kontext kann ich – wie jede Frau – also mal einer herrschenden Mehrheit mal einer diskriminierten Minderheit, oder einer privilegierten Minderheit oder einer machtlosen Mehrheit angehören. Zugehörigkeiten und Bündnisse verstehen sich also nicht von selbst, sondern müssen reflektiert und bewußt hergestellt oder auch abgelehnt werden.


Für uns in der TuBF sind heute Bewegungen und Standpunkte im »dazwischen« gefragt. Bewegungen zwischen einem Status als Opfer und als Täterin. Aber auch Bewegungen zwischen bequemer Beliebigkeit einerseits und rigorosem entweder-oder andererseits.

Aber was sind denn Bewegungen im Zeichen einer sogenannten globalisierten Welt? Kapital wird über Grenzen hinweg bewegt, allerdings nicht annähernd in alle Richtungen. Menschen bewegen sich über Grenzen hinweg, doch es werden nicht alle Menschen überall willkommen geheißen.

In unseren modernen Kriegen geht es gar nicht mehr nur um die Sicherung von Staatsgrenzen. Es geht um den sicheren Zugang zu Ressourcen und Rohstoffen. Dazu müssen Gegensätze und neue Grenzziehungen entweder konstruiert oder angeheizt werden. Wirtschaftliche Interessensicherung wird so moralisch verbrämt oder als »Kampf der Kulturen« ethnisiert.

Es hat sich eine politische Mentalität breitgemacht, die so tut, als gäbe es entweder Gleichgültigkeit oder Bomben. Als gäbe es das Böse dort und das Gute hier. Als würde ein Ja zu Palästina zwangsläufig ein Nein zu Israel bedeuten. Die Auffassung, »wer nicht für uns ist, ist gegen uns« ist Ausdruck von politischem oder religiösem Fundamentalismus. Jede Alternative zu diesen Polarisierungen ist komplizierter, aber überlebensnotwendig.

Warum erzähle ich Ihnen das? Weil ein Kernstück unserer therapeutischen Arbeit die Auseinandersetzung mit Grenzverletzungen ist. Ob in patriarchalen Gewaltverhältnissen oder in neoliberalen Ausbeutungsverhältnissen: Grenzen sind immer der Austragungsort machtvoller Grenzsicherung und Verletzbarkeit. Ein Schwerpunkt unserer therapeutischen Arbeit ist eine Arbeit mit Erfahrungen von
Gewalt. Ich frage mich, warum z.B. sexueller Mißbrauch in den Medien so populär, aber auch so beiläufig geworden ist. Haben wir mit unserer Aufklärungs- und therapeutischen Arbeit etwas zu dieser Verharmlosung beigetragen? Es ist fast so, als wäre sexueller Mißbrauch weniger beängstigend, weil »dann machst Du eine Therapie und alles ist wieder gut.«

Dagegen ist der Begriff »Vergewaltigung« viel seltener und offensichtlicher viel schwieriger zu gebrauchen. Warum? Sexueller Mißbrauch sind Mehrfachvergewaltigung unter Mißbrauch eines Vertrauensverhältnisses. Wo ist die Empörung geblieben? Oder ist Empörung unprofessionell? Ist die Kraft, die in der Empörung über die alltägliche sexuelle Gewalt lag, zu Therapiekonzepten geworden?
Ich möchte noch ein paar Sätze zu Traumatherapie sagen. Feministische Therapie ist in weiten Teilen immer Traumatherapie gewesen. Nun ist dieser Begriff angesichts weltweiter Katastrophen und entgrenzter Gewalt zu einem Modewort geworden.

medico international hat dazu folgende kritische Position bezogen:
Ohne Beachtung des politisch-historischen Kontextes von Traumatisierungen kann es keine wirkungsvolle Therapie geben. Im Gegenteil: Menschen, die durch Gewalt seelisch zutiefst erschüttert wurden, dürfen nicht individuell pathologisiert und stigmatisiert werden. Therapiekonzepte, die traumatische Erfahrungen entlang der Symptome definieren und damit das Trauma zu einer sauber diagnostizierbaren innerpsychischen Krankheit stempeln, verlängern unter Umständen die Traumatisierung. Leiden, die in einem gesellschaftlichen Gewalt- und Machtverhältnis entstehen, müssen auch eine gesellschaftliche Heilungkomponente haben.

Wir teilen diese Einschätzung und fragen uns, was kann diese gesellschaftliche Heilungskomponente
sein? Gesellschaftliche Ächtung des erlittenen Unrechts? Verurteilung der Täter und Täterinnen? Wiedergutmachung für die Opfer?

Feministische Therapie setzt an Ressourcen von Frauen an, nicht an Defiziten. Ressourcen können individuelle oder gesellschaftliche sein. So mißt feministische Therapie der Tatsache Bedeutung bei, daß die Therapeutin weiblich ist. Geschlecht an sich ist natürlich kein Qualitätsmerkmal. Geschlecht in seiner reflektierten Bedeutung, zum Kollektiv der Frauen zu gehören, setzt die therapeutische Beziehung in einen sozialen, politischen Rahmen – nicht im Sinne eines »besseren Verstehens« von Frauen oder der
Abwesenheit von Männergewalt, sondern mehr:

Das Kollektiv der Frauen, das dem Frausein einen realen und symbolischen Wert verleiht (gegen vielfach erlebte Herabwürdigung und Entwertung) ist oft eine wichtige Ressource für die Klientin in der feministischen Therapie!

Ressourcenorientierter Ansatz bedeutet auch, daß für eine Klientin, die z.B. aus einem Kriegsgebiet kommt, oder eine andere Hautfarbe oder kulturellen Hintergrund mitbringt, andere Ressourcen ebenso wichtig sind. Die hat die TuBF, solange sie aus einem monokulturellen Team besteht, nicht zur Verfügung. Deshalb sind wir dabei, unser Team wieder zu erweitern. Angefangen mit einer Ärztin mit libanesischem Hintergrund suchen wir nach Möglichkeiten transkultureller Zusammenarbeit.

Außerdem werden wir einen neuen Fonds ins Leben rufen. Bislang gibt es in der TuBF zwei Finanzierungshilfen für die therapeutische Arbeit: Die Einzelfallförderung für Sozialhilfebezieherinnen
der Stadt Bonn und ein vom ASTA eingerichteter Fond für Studentinnen der Bonner Universität. Der neue Fonds soll die therapeutische Arbeit mit Migrantinnen ermöglichen, die wegen unsicherer Aufenthaltsverhältnisse oder aus anderen Gründen über kein eigenes Einkommen verfügen.

Vielleicht ermöglicht es uns dieser Fonds ja auch, langfristig Arbeitsstellen für Migrantinnen zu schaffen, die als Fachfrauen die Arbeit in der TuBF mitgestalten. Der Fond erhält den Titel »MIGRA« und stellt auch für private Spenderinnen eine Möglichkeit dar, einen kleinen Beitrag zur Umverteilung von Reichtum und Ressourcen zu leisten.

Bevor ich zum Schluß komme möchte ich es nicht versäumen, einigen Menschen ganz besonders zu danken. An erster Stelle ist dies Herr Liminski vom Bonner Sozialamt, der uns die letzten 20 Jahre begleitet hat. Die Zusammenarbeit war –vor allen in den Anfängen – nicht frei von Brüchen und Stolpersteinen, aber immer getragen von gegenseitigem Respekt. Wir anerkennen Ihren Einsatz und ihr Engagement für die Arbeit der TuBF und freuen uns sehr, daß Sie heute hier sind. Vielen Dank Herr Liminski. Ebenso, wenn auch noch nicht so lange, schauen wir auf eine gute Zusammenarbeit mit drei Mitarbeiterinnen des Sozialamtes zurück: Frau Silkens, Frau Herrmann und Frau Büsgen. Auch bei Ihnen möchten wir uns herzlich bedanken. Eine lange Geschichte verbindet uns auch mit dem Sozialausschuß der Stadt Bonn. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Frau Ingenkamp als derzeitigen Vertreterin der politischen Seite der Kommune, bedanken. Frau Ingenkamp war der TuBF gegenüber jenseits von Berührungsängsten stets offen und wir freuen uns, daß sie, ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter
aus den Fraktionen, heute hier ist.

Auch dem Bonner Arbeitsamt sind wir zu Dank verpflichtet, denn auch hier besteht eine gute und kontinuierliche Zusammenarbeit. Zu unterschiedlichen Zeiten waren das Herr Klos, Frau Neuschäfer, Frau Wünsch, Frau Rudolf und Herr Neukirchen. Frau Wagner vom Landschaftsverband Rheinland ist uns gute Partnerin gewesen und wir hoffen, daß keine Umstrukturierung uns ihre hilfreiche Unterstützung zu entziehen vermag.

Frau Bertram-Mayer, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bonn hat uns viele Jahre unterstützt. Wir haben Veranstaltungen und Projekte zusammen gemacht. Sie hat unseren Sammelband mit herausgegeben. Wir freuen uns über weitere gute Zusammenarbeit.

Aus ganz tiefem Herzen möchten wir unsere Anerkennung ausdrücken für die Gründerinnen der TuBF und ehemaligen Mitarbeiterinnen. Wir schöpfen heute noch aus der Fülle, die ihr mit Euren Leistungen geschaffen habt. Ebenso zollen wir Hochachtung und Dank den Frauen aus Bonner Frauenprojekten. Insbesondere verbunden fühlen wir uns den Teams aus dem Frauenhaus Frauen helfen Frauen, der FBW, AZADE und Gülistan.

Nicht unerwähnt bleiben darf die Zusammenarbeit im Arbeitskreis »Soziales und Migration«, dem wir wichtige Impulse und politische Handlungsmöglichkeiten verdanken. Frau Frienen, unsere Fachfrau für Finanzen, hat uns lange Jahre beharrlich durch die Wüste der Buchhaltung geleitet. Auch ihr danken wir herzlich für ihr freundliches und geduldiges Engagement.

Enden möchte ich mit einem besonderen Dankeschön an unsere Supervisorin, die uns in der heißen Phase der Vorbereitung zu diesem Jubiläum mit dem Spruch entlastete: »Perfektion ist zutiefst unmenschlich.« Vielen Dank Martha, wir werden menschlich bleiben.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen und uns eine inspirierende und schöne Fachtagung.