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Computerspielsucht


Unsere Beratungen werden zunehmend von Frauen aufgesucht, die in Konflikt mit ihren Kindern, häufig Söhne, geraten, deren Umgang mit Computerspielen das Zusammenleben und das Wohlbefinden der Familie beeinträchtigen. Seltener sind es ratsuchende junge Frauen selbst, die computerspielsüchtiges Verhalten zum Thema machen.

Internetspiele wie World of  Warcraft, Counterstrike, oder auch Parallelwelten wie Second  Life als große Vertreter  ihres Genres  haben mit ihrem immensen Suchtpotential neue Beratungs- und Hilfsangebote notwendig gemacht.

Auffallend an diesen Spielen ist die Herstellung einer hohen Bindung an das Spiel, was ein erwünschter Suchteffekt ist, der den Herstellern und  Betreibern große Gewinne einfährt.

Als suchtfördernde psychologische Faktoren sind derzeit folgende zu nennen:

Es entsteht ein künstliches Beziehungssystem, in dem eine permanente Spiel-bereitschaft gefördert wird. So viel wie möglich online zu sein wird belohnt durch Steigerung des sozialen Prestiges und sich vertiefende Bindungen inner-halb der SpielerInnengemeinschaft.  Diese zwar virtuell hergestellten, aber als real empfundenen Beziehungen sind im Spiel überschaubar, beherrschbar, abenteuer- und erfolgsorientiert. Die wirkliche Welt erscheint den Spielsüchtigen dann entsprechend langweilig, und gleichzeitig auch viel komplizierter, weil die soziale Beziehungspflege ganz anderen Gesetzen folgt und komplexere Fertigkeiten und Konfliktlösungen fordert, als der virtuelle Kontakt.

Betroffenen Frauen und Mütter können in der TuBF beraten werden über die Kriterien der  Süchte und über neue Hilfsangebote.


Hilfreich sind hierbei folgende Links:

Diplom Psychologe Klaus Wölfing

Psychologische Leitung der Ambulanz für Spielsucht

Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Saarstrr. 21, 55099 Mainz

woelfling ed uni-mainz.de

Empfehlenswerter Artikel des Deutschen Ärzteblattes:

http://www.stefan-baier.de/extra/pdf/s261.pdf


September 2008

  

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